Minimalismus

Minimalismus – Methoden zum Aufräumen – Teil 1

Wie beginnt man mit dem Ausmisten? Hier stelle ich dir 4 Methoden in 2 Teilen vor, die dein Leben verändern können.

„Eat the frog first“

Diese Methode mag anfangs die Schlimmste sein, denn du wirst dich zuerst von dem Besitz trennen, der dir am Liebsten ist.

Die Hemmschwelle mag erst sehr groß sein, dafür wird es dir danach umso leichter gehen, dich von liebgewonnenem Überfluss zu trennen.

Dabei suchst du dir einen besonderen Gegenstand aus, den du dann verkaufen, verschenken oder spenden kannst. Und bitte wirf keine Gegenstände einfach weg, sie können für andere Menschen noch nützlich sein. Dabei wird dir bewusst werden, dass du diese Gegenstände nicht brauchst um glücklich zu sein.

„KonMari“

Diese Methode von Marie Kondo ist dazu gedacht, dass du dich fragst, was dich eigentlich glücklich macht.

Wir kaufen Sachen von denen wir denken, dass sie uns glücklich machen und im Endeffekt liegt es doch wieder nur in der Ecke rum.

Vorgegangen wird nach Kategorien. Dabei führst du dir vor Augen, wie viele und welche Dinge du aus einer Kategorie hast. Kategorien sind beispielsweise Bücher, Kochutensilien oder bei der Kleidung Oberteile. Du wirst dir jedes einzelne Teil vornehmen und dich fragen, ob es dich glücklich macht oder ob es weg kann.

Du wirst immer erst eine Kategorie bearbeiten bevor du eine nächste beginnst und am besten fängt man bei weniger wichtigen Dingen bis man zu Erinnerungsstücken kommt, die einen ans Herz gewachsen sind.

Mit der Zeit wirst du sehen, dass sich deine Zimmer leeren werden und du Ordnung in deinem Zuhause schaffen kannst. Letztendlich werden sich nur noch Gegenstände in deinem Leben befinden, die dir Freude schenken.

„Korb-Methode“

Bei der Korb-Methode gehen wir shoppen, nur eben umgekehrt.

Zugegeben ist es nicht gerade der größe Korb um Aufzuräumen, aber ein Anfang und es kommt natürlich auch auf die Art der Gegenstände an.

Du nimmst dir einen Korb oder ähnliches und gehst durch deine Wohnung. Am besten fängst du in einem Zimmer an und arbeitest dich so durch deine ganze Wohnung bis du keine unnützen Dinge mehr hats, die dich stören.

In deinen Korb kommen dabei Dinge, die dir nicht mehr gefallen oder dir einfach nur wertvollen Platz wegnehmen. Du kannst dir dabei selber festlegen wie viel zu an einem Tag machst. Es kommt natürlich auch auf die Größe deines Korbes an.

zum 2. Teil